Durch die derzeitige Sperrung im Bereich der Eppenreuther Straße hat der Verkehr über Schulstraße und Peuntweg deutlich zugenommen. Gerade für Kinder auf dem Weg zur Krötenbrucker Grundschule hat sich die Situation dadurch an mehreren Querungsstellen spürbar verschärft.
Besonders kritisch sind aus Sicht der Hofer CSU die Bereiche Schulstraße/Peuntweg und Knollenteichweg/Peuntweg. Dort sind die Sichtverhältnisse teilweise stark eingeschränkt. Kleinere
Kinder müssen sich sehr weit an die Fahrbahn herantasten, um überhaupt erkennen zu können, ob sich ein Fahrzeug nähert.
Aufmerksam gemacht wurde Jochen Pfaff, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion, durch Jan Riemann vom CSU-Ortsverband Krötenbruck-Moschendorf. Beide haben sich die Situation am Freitag gemeinsam vor Ort angesehen.
„Wenn man dort steht und sich den Schulweg aus Sicht eines Erstklässlers anschaut, wird schnell klar, dass wir handeln müssen. Die Baustelle ist notwendig, aber durch den zusätzlichen Verkehr ist eine Situation entstanden, die wir nicht einfach laufen lassen sollten“, so Pfaff.
Die CSU-Stadtratsfraktion stellte deshalb bereits kurzfristig einen Antrag an die Verwaltung. Geprüft werden sollen unter anderem bessere Sichtverhältnisse durch Haltverbote, Erneuerung von Schulwegmarkierungen, zusätzliche Hinweise für Autofahrer, verstärkte Kontrollen, mögliche Geschwindigkeitsmaßnahmen sowie gegebenenfalls eine mobile Ampel.
Besonders wichtig ist der CSU auch die Möglichkeit eines Schulweghelfers an den kritischen Querungsstellen.
Jan Riemann erklärt: „Gerade morgens wäre ein Schulweghelfer aus meiner Sicht eine sehr gute und praktische Lösung. Wenn sich hier Eltern, Großeltern oder andere Freiwillige finden würden, könnten wir den Kindern unmittelbar helfen und für mehr Sicherheit sorgen.“
Die Hofer CSU unterstützt deshalb ausdrücklich die Suche nach freiwilligen Schulweghelfern und regt an, dass Stadt, Schule und Elternbeirat hierzu gemeinsam noch einmal gezielt aufrufen.
Pfaff abschließend: „Entscheidend ist, dass die Kinder diese Stellen sicher queren können. Deshalb müssen wir jetzt gemeinsam mit Schule, Polizei und Verwaltung schnell
nachbessern. Schulweghelfer könnten dabei ganz unmittelbar helfen.“