Hofer CSU will Krisenvorsorge praktisch stärken

Schulungsangebot für Einsatzkräfte und kritische Infrastruktur

Die Hofer CSU möchte die Krisenvorsorge für Einsatzkräfte und Beschäftigte wichtiger Versorgungsbereiche stärken. Mit einem jetzt gestellten Antrag soll die Stadt Hof gemeinsam mit
der VHS Hofer Land ein freiwilliges Schulungsangebot entwickeln.

„Gerade in außergewöhnlichen Lagen müssen Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und wichtige Versorgungsbereiche verlässlich funktionieren“, erklärt CSU-Stadtrat Matthias Singer. „Deshalb sollten wir Vorsorge rechtzeitig und praktisch angehen.“

CSU-Kreisvorsitzender und Stadtrat Jochen Pfaff ergänzt: „Wer im Ernstfall für andere da sein soll, muss auch zu Hause möglichst gut vorbereitet sein. Wenn in der Familie geklärt ist, was bei einem längeren Stromausfall oder einer anderen Ausnahmesituation zu tun ist, hilft das auch denjenigen, die dann im Einsatz oder Dienst gebraucht werden.“

Die VHS Hofer Land hat grundsätzliches Interesse an einem entsprechenden Angebot signalisiert. Die Verwaltung soll nun Finanzierung, Fördermöglichkeiten und eine mögliche Einbindung des Landkreises Hof prüfen.

Im zweiten Schritt auch für die Bevölkerung

Später soll geprüft werden, das Angebot auch für alle Bürgerinnen und Bürger zu öffnen. Ziel ist es, die Eigenvorsorge und Selbsthilfefähigkeit insgesamt zu stärken.

„Vorsorge bedeutet für uns nicht, Ängste zu schüren. Es geht darum, zu wissen, was zu tun ist, wenn es darauf ankommt“, so Pfaff.

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