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Modellregion Entbürokratisierung: Hofer CSU legt fünf konkrete Ansatzpunkte vor – Unterstützung aus München

Die Hofer CSU treibt das Thema Entbürokratisierung weiter voran. Nachdem der Antrag zur Bewerbung Hofs als Modellregion bereits Mitte Januar im Stadtrat gestellt wurde, bringt die Hofer CSU nun ein konkretes Konzept mit fünf umsetzungsnahen Ansatzpunkten in die öffentliche Diskussion.

Ziel ist es, Verwaltungsverfahren spürbar zu vereinfachen, Entscheidungen zu beschleunigen und neue Handlungsspielräume für Wirtschaft, Vereine und Bürger zu eröffnen. Die Vorschläge wurden bereits auf Landesebene eingebracht und stoßen dort auf Unterstützung.

Oberbürgermeisterkandidat Stefan Schmalfuß macht deutlich, dass es sich dabei um einen bewussten ersten Schritt handelt: „Diese fünf Punkte sind ein erster Aufschlag. Sie zeigen, wie
Entbürokratisierung ganz konkret funktionieren kann. Wir stehen dazu im ständigen Austausch – auch mit der CSU-Landtagsfraktion – um das Thema konsequent weiterzuentwickeln und für Hofvoranzubringen.“

Die fünf Ansatzpunkte im Überblick:

Entlastung im sozialen Bereich – Wirkung statt Formularlogik
In der Kinderbetreuung sollen kleinteilige Buchungs- und Abrechnungsmodelle durch pauschalierte Budgets ersetzt werden, um Einrichtungen und Träger deutlich von Bürokratie zu entlasten.

Beschleunigte Verfahren durch „Once-Only“ und digitale Vorprüfung
Daten sollen nur einmal erhoben werden. Digitale und perspektivisch KI-gestützte Vorprüfungen – etwa bei Bauvorhaben – können Bearbeitungszeiten erheblich verkürzen.

Reallabor Wirtschaft und Innenstadt
Zeitlich befristete Flexibilisierungen bei Vorgaben wie Stellplatzanforderungen oder Sperrzeiten sollen Umnutzungen von Leerständen erleichtern und wirtschaftliche Impulse ermöglichen.

Experimentierklauseln im Modellversuch
Denkbar sind Fristenlösungen mit Genehmigungsfiktion, ein digitaler One-Stop-Shop für Genehmigungen sowie temporäre Erleichterungen für innovative Zwischennutzungen.

Beteiligung und Rückkopplung
Ein digitaler „Bürokratie-Melder“ soll Bürgern, Vereinen und Unternehmen ermöglichen, praxisferne Regelungen direkt zu benennen und kontinuierlichzu verbessern.

Unterstützung erhält dieser Ansatz auch vom CSU-Bezirksvorsitzenden. Staatssekretär Martin Schöffel bewertet die Vorschläge ausdrücklich positiv:

„Die Bewerbung als Modellregion ist eine hervorragende Chance für die Region Hochfranken. Die Ideen der Hofer CSU gehen aus meiner Sicht genau in die richtige Richtung. Besonders der Ansatz im Bereich der Kinderbetreuung ist praxisnah und gut umsetzbar. Solche Modelle können echte Entlastung bringen und Vorbildcharakter haben.“

Für die Hofer CSU zeigt die Rückendeckung von Martin Schöffel, dass Hof mit diesem Ansatz auf dem richtigen Weg ist. „Die Inhalte liegen auf dem Tisch, die Unterstützung ist da“, so Schmalfuß. „Jetzt kommt es darauf an, diese Chance auch konsequent zu nutzen.“

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