Sicherheit braucht klare Zuständigkeiten –Hofer CSU diskutiert mit DPolG-Landesvorsitzendem

Beim Stammtisch der Hofer CSU im Biersalon Trompeter stand am gestrigen Abend die
Sicherheitslage in Hof im Mittelpunkt – mit besonderem Blick auf den Sonnenplatz.

OB-Kandidat Stefan Schmalfuß, Kreisvorsitzender Jochen Pfaff und der Landesvorsitzende der
Deutschen Polizeigewerkschaft Bayern, Jürgen Köhnlein, diskutierten gemeinsam mit zahlreichen
Bürgerinnen und Bürgern über das Spannungsfeld zwischen Sicherheitsgefühl und tatsächlicher
Lage.

Schmalfuß machte gleich zu Beginn deutlich: „Sicherheit in der
Innenstadt ist keine Nebensache. Sie ist Voraussetzung für Lebensqualität,
für Handel und Gastronomie und für das Vertrauen der Menschen.“
Sicherheit sei Kernaufgabe staatlicher Verantwortung und brauche
Kontinuität statt kurzfristiger Einzelmaßnahmen.

Jochen Pfaff, der den Abend auch moderierte, unterstrich: „Wenn Menschen
sich unsicher fühlen, ist das kein Randthema. Sicherheit ist Grundlage für
Vertrauen in unsere Stadt.“ Es gehe nicht um Schlagworte, sondern um
klare Zuständigkeiten und abgestimmtes Handeln.

Jürgen Köhnlein schilderte aus polizeilicher Sicht, dass Wahrnehmung und Statistik nicht immer deckungsgleich seien.

Entscheidend sei jedoch, professionell zu reagieren
und bestehende Instrumente konsequent zu
nutzen. Den Vorschlag ehrenamtlicher „Stadthelfer“
mit Aufgaben im Sicherheitsbereich bewertete er
kritisch. Mit der Sicherheitswacht und den regulären
Polizeikräften
gebe es bereits bewährte,
professionell eingebundene Strukturen. Diese gelte
es zu stärken.

Auch über Videoüberwachung wurde offen
gesprochen. Köhnlein bezeichnete sie als ein weiteres wichtiges Instrument: „Sie ist kein
Allheilmittel, kann aber Wirkung zeigen.“ Er verwies dabei auf Erfahrungen aus Coburg, wo
entsprechende Maßnahmen zur Stabilisierung beigetragen hätten.

Breiten Raum nahm zudem die Drogenproblematik am Sonnenplatz ein.

Die jüngsten Vorfälle – unter anderem im Zusammenhang mit sogenannten Baller-Liquids – sorgen
für Verunsicherung. Anwesende Eltern schilderten ihre Sorgen deutlich. Zugleich wurde von
mehreren Gästen betont, dass Drogenprävention kein kurzfristiges Wahlkampfthema bleiben dürfe,
sondern dauerhaft und strukturiert angegangen werden müsse.

Für die Hofer CSU steht fest:
Der Sonnenplatz ist ein Gradmesser dafür, wie ernst Ordnung,
Prävention und klare Führung genommen werden. Der Abend
zeigte deutlich: Das Thema bewegt – und es braucht eine Politik,
die Sicherheit verlässlich organisiert.

Ihre Hofer CSU

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