Hof/Plauen. – Im Rahmen eines Ortstermins in der Hofer Partnerstadt Plauen hat sich Stefan Schmalfuß, Oberbürgermeisterkandidat der Hofer CSU, direkt mit Jörg
Schmidt, Mitglied des sächsischen Landtages, getroffen. Begleitet wurde er von Hofs zweiter Bürgermeisterin Angela Bier und dem Stadtratskandidaten Roland Jahn.
Ziel des Besuches war es, verlässliche Informationen und Erfahrungswerte zur Einführung und zum Betreiben eines Bürgerpunktes in Hof nach Plauener Vorbild zu
erhalten.
„Das Thema war lange umstritten“, so Jörg Schmidt, „der Raum hier am Tunnel in der Plauener Fußgängerzone war ein Treffpunkt für Randgruppen, er stand für
übermäßigen Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit, für Kriminalität, Aggression und weiteren resultierenden Problemen.“
Stefan Schmalfuß konnte sofort Parallelen am Beispiel des Hofer Sonnenplatzes herstellen und berichten, dass hier die gleiche Problemstellung vorläge – auch wenn
sie von der Hofer Stadtführung regelmäßig heruntergespielt würde.
Eine deutliche Verbesserung der Zustände wurde mit der Einführung eines „Bürgerpunktes“ erreicht, der in Räumen des Landratsamtes in der Plauener
Fußgängerzone etabliert werden konnte. Städtische Mitarbeiter des Bürgerpunktes bestreifen einen großen Einzugsbereich und stehen in ständigem Funkkontakt zur Landespolizei.
„Die Kompetenzen der Mitarbeiter wurden in Plauen deutlich erweitert“, berichtet Stefan Schmalfuß nach seinem Besuch im Vogtland. „Es werden gezielt Lehrgänge
und Fortbildungen absolviert, um auch in kritischen Situationen richtig reagieren zu können. Darüber hinaus wird eine den Situationen angemessene Ausrüstung zur
Verfügung gestellt. Auch das Zeitfenster der Streifen wurde bis 23 Uhr ausgedehnt, um Menschen, die aus dem Restaurant, dem Theater oder dem Kino kommen, einen sicheren Weg nach Hause zu ermöglichen.“, so der OB-Kandidat.
„Mit diesen wertvollen und belastbaren Informationen aus erster Hand ist es möglich, das Thema sinnvoll, konstruktiv und ohne Spekulationen im Auge zu behalten. Eine
Verortung in Hof könnte beispielsweise im Leerstand des ehemaligen KIK-Marktes am Sonnenplatz realisiert werden. Eines zeigt mir unser Besuch aber auf jeden Fall:
diese Arbeit kann nicht von ehrenamtlichen Helfern aus der Bürgerschaft übernommen werden. Wir brauchen hier gut ausgebildete Frauen und Männer, die
wissen, was sie wann tun. Oder um unsere Stadträtin Ingrid Schrader zu zitieren: Sicherheit braucht Profis und keine Experimente!“
Ihre Hofer CSU